Die Geschichte

Zur Zeit der spanischen Herrschaft, etwa um 1600, wohnt Elisabeth de Grutere mit ihrer Tochter Kathleijn in einem kleinen Dorf an der Schelde in Belgien. Elisabeths Mann ist seit einigen Monaten unterwegs zur Universitätsstadt Lovensis, um dort für sie ein ganz besonderes Kräuterbuch zu besorgen.

 

Mit ihren täglichen Sorgen suchen die Dorfbewohner Hilfe bei Elisabeth. Zur Linderung der Nöte benutzt sie ihre Kentnisse über Kräuter und Heilpflanzen. Ganz geheuer sind den Dorfbewohnern diese Heilungen mit den seltsamen Kräutern allerdings nicht und so weckt Elisabeth den Aberglauben der Leute im Dorf. Man munkelt, Elisabeth sei eine Hexe und mit dem Teufel im Bunde.

 

Elisabeths Tochter Kathleijn, liebt den jungen Thomas. Anna, die eifersüchtige Nebenbuhlerin, wirbt ebenfalls um seine Gunst. Sie spinnt eine gefährliche Intrige, die dazu führt, dass Kathleijn der Hexerei beschuldigt wird und schliesslich auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll.

 

Elisabeth will ihre geliebte Tochter aus den Fängen der Heiligen Inquisition befreien und ersinnt einen waghalsigen Plan zur Rettung Kathleijns.